– durch Antidiskriminierungsstrukturen, Bildung und Austauschräume
Student LifeCycle: Studienorientierung, Studieneinstieg, Vertiefungsphase
Zielgruppe: Studieninteressierte, Studieneinsteigende, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende an den Hochschulen
Hochschule: Hochschule RheinMain
Die Maßnahme „Demokratie stärken“ fördert ein diskriminierungssensibles und partizipatives Hochschulumfeld, in dem sich alle Mitglieder zugehörig fühlen und wirksame Unterstützung erfahren. Durch den Ausbau von Antidiskriminierungsstrukturen, gezielte Bildungsangebote zu demokratiegefährdenden Entwicklungen sowie die Schaffung von Dialogräumen werden demokratische Kompetenzen gestärkt und der konstruktive Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen gefördert.
Hochschulen sind zentrale Orte, an denen demokratische Kompetenzen erworben und praktiziert werden. Gleichzeitig können institutionelle Hierarchien und prekäre Beschäftigungs- und Studienbedingungen dazu beitragen, dass demokratische Teilhabe erschwert wird. Die Maßnahme „Demokratie stärken“ setzt hier an und zielt darauf ab, strukturelle Voraussetzungen für ein diskriminierungssensibles und partizipatives Hochschulumfeld zu verbessern. Eine wesentliche Grundlage hierfür ist das Zugehörigkeitsgefühl aller Hochschulmitglieder. Studierende, Lehrende und Mitarbeitende sollen sich als Teil einer Gemeinschaft erleben und darauf vertrauen können, bei Diskriminierung wirksame Unterstützung zu erhalten. Darüber hinaus kommt Hochschulen als Orten der Wissensvermittlung die Aufgabe zu, Kompetenzen im Umgang mit demokratiegefährdenden Entwicklungen zu fördern – etwa im Hinblick auf Verschwörungsnarrative, Antisemitismus oder digitale Desinformation wie Deepfakes. Ebenso ist es zentral, dass an der Hochschule Räume bestehen, in denen aktuelle gesellschaftliche Themen konstruktiv verhandelt und demokratische Handlungskompetenzen praktisch erprobt werden können.
Die Maßnahme „Demokratie stärken“ verfolgt folgende Ziele:
*Die praktische Realisierung ist an die vorhandenen Ressourcen gebunden.
Es konnten im Projektverlauf bereits zentrale Erfolge erzielt werden: Etablierung einer zentralen Antidiskriminierungsstelle als sichtbare und verlässliche Anlaufstelle für Hochschulmitglieder (seit 01/2026) Hohe Nachfrage und ausgebuchte Weiterbildungsangebote zur Rassismus-Sensibilisierung für Mitarbeitende (19.01. und 26.02.2026) Erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe „Doing Democracy“ in Kooperation mit dem LehrLernZentrum zur Förderung von Austausch und demokratischen Kompetenzen (seit 06.05.2026)
Diversity Team | antidiskriminierung@hs-rm.de
Tel.: +49 611 9495-2329
Maxime Musterfrau